Qualitäts-Hängematten aus eigener Produktion seit 1986

Hängemattengestelle aus Holz und Stahl

 

Hängemattengestelle, auch Hängemattenständer genannt, ersetzen fehlende Bäume oder intakte Wände. Sie erlauben den Wechsel vom Sonnen- zum Schattenplatz, vom Meeresstrand auf die heimische Terrasse. – So werden Hängematten mobil.

Wir führen Hängematten-Gestelle für jeden Geschmack und Geldbeutel: Funktionelle Stahlrohrständer für zwei Gewichtsklassen und Holzgestelle unterschiedlicher Machart, Größe und Form. Zu einem Bestseller haben sich die bogenförmigen Gestelle aus der 18er und 19er Reihe entwickelt. Sie verbinden hochwertige Rohstoff- und Herstellungsqualität mit einer schönen Form und sind so mehr als eine notgedrungene Alternative zur Aufhängung von Hängematten.

 


FAQ rund um das Hängemattengestell

Rund um den Kauf

Eine Hängematte kann theoretisch überall aufgehängt werden. Praktisch braucht sie draußen Bäume, Geländer, Pfosten oder eine vergleichbar stabile Konstruktion. Wenn alles nicht oder nicht im auserwählten Winkel des Gartens vorhanden ist, kann ein Gestell ins Spiel kommen. Und das erfüllt nicht nur den Zweck, sondern sieht auch noch gut aus und macht den Genuss gegebenenfalls mobil. So können Sie von einem sonnigen Plätzchen in ein schattiges, vom Balkon auf die Terrasse und vom heimischen Garten an einen anderen Sehnsuchtsort wechseln.

Soll ein Gestell im Haus, in der Wohnung oder auf einem Balkon aufgestellt werden, ist dessen Spannweite und ggf. auch die benötigte Standfläche ausschlaggebend für weitere Überlegungen. Im Freien passt fast jedes Modell, nur für eine genügend große und solide Standfläche muss gesorgt sein. Die Spannweite ist sekundär, weil Balken oder Bögen ja nicht von Wänden oder Brüstungen begrenzt werden. Und weil sie etwa über ein Beet oder auch eine Wasserfläche hinausragen können. Wenn ästhetische Kriterien im Vordergrund stehen, sollten die Proportionen von Umgebung und Hängemattenständer ausgelotet werden. Dafür empfiehlt sich schlicht ein Zollstock oder ein Seil, das in seiner Länge der Spannweite des in Erwägung gezogenen Modells entspricht.

Das wohl überzeugendste Argument betrifft die Optik, insbesondere die der bogenförmigen Modelle aus Holz. Form und natürliches Material des Gestells bilden zusammen mit einer oft in Handarbeit gefertigten Hängematte eine Einheit. Zusammen werden sie zu einem Blickfang, tragen zu einladender Atmosphäre bei und machen aus dem Frust über fehlende Bäume schnell eine Lust … Zudem ist ein Hängemattengestell aus Holz wetterbeständiger. Entweder ist es das Holz per se (beispielsweise Lärche) oder aber Holzarten wie die von uns angebotene Fichte werden durch Imprägnierung witterungsbeständig gemacht. Ein Hängemattenständer aus Stahlrohr wirkt von wenigen Ausnahmen (wie einem bogenförmigen Modell aus Edelstahl) abgesehen eher wie ein Nutzgegenstand, der wohl oder übel nicht vorhandene Anbringungsmöglichkeiten für eine Hängematte ersetzt. Der Vorteil, dass er aus einzelnen Stahlrohren unaufwendig zusammengesteckt wird, gerät schnell zum Nachteil. Denn die beanspruchten Partien bekommen leicht Kratzer, die wiederum schnell von Rost befallen werden. Funktionalität und Lebensdauer sind so eingeschränkt.

Natürlich muss Ihnen die äußere Form oder das Material zusagen. Am wichtigsten sind für ein Hängemattengestell aber die Maße, genauer die Spannbreite und die Höhe. Denn um eine Hängematte gut aufzuhängen, ist sowohl ein genügender Abstand als auch eine ausreichende Höhe vonnöten. Viele Anbieter werben mit Größenkategorien wie XL und XXL und führen zu Frustration ihrer Kunden, wenn die keine – nicht mal eine kleine – Matte ohne Holzbügel für das gepriesene Modell finden. Deshalb ist es empfehlenswert, sowohl die angegebene Länge als auch die Höhe zu prüfen und das Angebot unter diesem Aspekt zu vergleichen. Je größer die Hängematte ist oder sein soll, desto länger und höher muss ein Gestell sein. Niedrige Modelle sind fast unabhängig von der Länge oft nur für Stangen-Hängematten dazu geeignet, den erwarteten Genuss zu bescheren diese dann häufig nicht. Weiterhin sehr wichtig ist das Material, da es ja meistens um den Einsatz draußen geht. Bei der Auswahl einer Holzart müssen Sie sehr darauf achten, ob das Holz von hoher Witterungsbeständigkeit ist oder ob diese durch Imprägnierung gegeben ist. Bis auf wenige Hölzer wie Lärche und Douglasie müssen Hölzer imprägniert sein, um draußen ihren Dienst gut zu leisten. – Wir verwenden für unsere Produktion entweder hochwertiges, witterungsresistentes Lärchen- oder kesseldruckimprägniertes Fichtenholz. Die Kesseldruckimprägnierung ist im Vergleich zur meistens angebotenen Tauchimprägnierung intensiver und nachhaltig wirksam.

Wegen statischer Gegebenheiten kann ein Gestell keine beliebige Höhe erhalten. Das heißt: Die Länge muss eine mangelnde Höhe kompensieren, sodass selbst die Modelle für eine kleine oder mittlere Hängematte ziemlich groß bzw. lang erscheinen. Kurze, womöglich auch noch niedrige Varianten sind (fast) ausschließlich für Stangen-Hängematten tauglich. Achten Sie insofern immer darauf, dass Länge und Höhe ausgewogen sind, und rufen Sie gern an, wenn Sie in dieser Hinsicht Beratung brauchen!

Das Hängemattengestell aus Holz

Unsere Gestelle zeichnen sich durch hochwertiges, zertifiziertes Holz sowie durch eine sehr gewissenhafte Verarbeitung aus. Für die bogenförmigen Modelle wird sogenanntes Leimholz verarbeitet, d. h. ein (von insgesamt sechs) Bogen besteht aus mehreren verleimten Holzschichten. Wenn in einer Schicht ein Astloch oder ein Einschluss auftritt, wird die Stelle herausgenommen und der verbliebene Teil am Ende mit Keilzinken versehen. Mit einem Gegenstück, das ebenfalls Keilzinken hat, wird die Schicht komplettiert. – Diese Methode ist ressourcenschonend und garantiert eine hohe Stabilität und lange Nutzungsdauer. Denn an den Stellen, die Keilzinken aufweisen, ist die Stabilität nochmals erhöht.

Wir empfehlen, unser bogenförmiges Hängemattengestell aus Holz am Beginn der Saison auf- und am Ende der Saison abzubauen. Dieser Tipp betrifft besonders die Modelle aus Lärchenholz. Sie sind zwar ohne Behandlung witterungsbeständig, aber ihr Holz „arbeitet“. Das heißt, dass bei Trockenheit Risse auftreten, die sich bei feuchtem Wetter wieder schließen. Wenn das Holz im Winter Risse hat, kann sich darin Wasser sammeln, das bei Frost gefriert und das Holz von innen regelrecht aufsprengt. – Dieses Phänomen tritt bei imprägnierten, damit sozusagen versiegelten Gestellen zwar nicht auf, aber unsere Empfehlung gilt auch für sie. Insofern: In sechs handliche Bögen zerlegt, nebeneinander oder übereinander gestapelt oder zusammengeklappt, benötigt ein Gestell in Haus, Wohnung oder Garage kaum Platz und erhält die Behandlung, die eine lange Halbwertzeit und Ihnen lange währenden Genuss beschert.

Alle unsere bogenförmigen Gestelle sind aus zertifiziertem Holz aus regenerativer Waldwirtschaft. Die Lärche kommt aus Süddeutschland, das Fichtenholz aus Schweden, das Eschenholz aus Österreich. Die Zertifizierung steht für zweifachen Gewinn. Einerseits belegt sie, dass das für unsere Produkte verwendete Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Andererseits garantiert sie aufgrund hoher Auflagen und regelmäßiger Überprüfung die Qualität des Holzes. Die wiederum bewirkt, dass wir fast ohne Ausschuss und damit ressourcenschonend produzieren können.

Unsere bogenförmigen Hängemattengestelle sind aus (unbehandelter) verleimter Lärche sowie druckimprägnierter Fichte, die klappbaren aus Eschenholz, wahlweise naturbelassen oder witterungsbeständig lasiert. Lärchenholz hat an sich eine hohe Witterungsbeständigkeit, benötigt also keine imprägnierende Lasur. Nur wer die Farbe und die Maserung des Holzes liebt, sollte es vor dem Zusammenbau und je nach Wetterlage auch mehrmals im Jahr lasieren. Empfehlenswert ist Leinölfirnis oder hochwertiges Gartenmöbelöl. – Wird Lärchenholz nicht behandelt, bildet sich im Laufe der Zeit eine silbergraue Patina, die die Haltbarkeit oder Stabilität in keiner Weise einschränkt. Kesseldruckimprägnierung verleiht unseren Gestellen aus Fichte die Strapazierfähigkeit, die sie für den Outdoorbereich brauchen. Sie sind durch die Imprägnierung witterungsbeständig und bedürfen keiner weiteren Pflege. – Gestelle aus Eschenholz müssen für den Gebrauch im Außenbereich lasiert sein, und die Lasur muss regelmäßig erneuert werden.

Lärche gilt als Hartholz mit großer Witterungsbeständigkeit und wird deshalb gern im Außenbereich verbaut. Das Holz bedarf keiner Pflege, nimmt mit der Zeit eine silbergraue Färbung an. Wenn Sie diese Patina nicht mögen, können Sie den hellen Holzton mit Leinölfirnis konservieren oder sogar noch unterstreichen. – So kommt mit dem Holzton und der Maserung zum praktischen Aspekt noch ein ästhetischer hinzu. Unbehandeltes Lärchenholz arbeitet, d. h. es können bei Trockenheit (Längs-)Risse entstehen, die sich bei Feuchtigkeit wieder schließen. Diese Risse beeinträchtigen die Stabilität und Haltbarkeit nicht, sind aber ein Argument dafür, das Gestell für den Winter abzubauen und geschützt zu lagern. Denn ansonsten könnte in den Furchen gesammeltes Wasser gefrieren und das Holz regelrecht aufsprengen. Unsere Hängemattengestelle aus verleimtem Fichtenholz erhalten ihre Wetterfestigkeit nur durch eine Kesseldruckimprägnierung des Holzes. Sie haben eine grüne Patina, die sich aber mit der Zeit durch Sonne und Regen verflüchtigt und einen leicht grün schimmernden Braunton hinterlässt. Die Imprägnierung wirkt wie eine Versiegelung, was auch Risse im Holz ausschließt. Wer die gerade für die Lagerung im Winter als Problem empfindet, trifft mit imprägnierter Fichte eine gute Wahl.

Es kommt bei der Pflege ganz auf die Holzart an. – Wir machen es Ihnen mit unserem Sortiment leicht. Denn wir führen entweder Modelle aus Lärchenleimholz, aus kesseldruckimprägnierten Fichtenholz oder aus lasiertem Eschenholz. Lärche benötigt keine Pflege, kann in der Gartensaison ohne Bedenken der Witterung ausgesetzt werden – es sei denn, Sie möchten die Farbe des Holzes konservieren und einer silbergrauen Patina entgegenwirken. In diesem Fall bewährt sich die regelmäßige Behandlung mit Leinölfirnis oder hochwertigem Gartenmöbelöl. – Die Lasur unserer Produkte aus Eschenholz sollte gemäß Hersteller in regelmäßigem Abstand erneuert werden. Kesseldruckimprägnierung erübrigt jede weitere Behandlung. Zur Pflege gehört natürlich auch die gute Verwahrung im Winter. Wir empfehlen für alle Modelle die Lagerung in Innenräumen und raten von Planen ab. Unter diesen würde sich Kondenswasser sammeln, was Schimmelbildung zur Folge hätte.

Nutzung der Hängematte mit Gestell

Unsere bogenförmigen Modelle bestehen aus sechs Teilbögen, die mithilfe eines gängigen Schraubenschlüssels leicht auf- und abgebaut werden können. Da sie vom Holz her oder durch Imprägnierung eine hohe Witterungsbeständigkeit haben, empfehlen wir den Aufbau zu Beginn und den Abbau zum Ende der Saison. Da die einzelnen Bögen übereinander oder nebeneinander gestapelt werden können, beanspruchen sie kaum Stauraum. Sind Sie darauf angewiesen, dass ein Hängemattengestell nur in der unmittelbaren Nutzungsphase aufgebaut wird, empfiehlt sich eine klappbare Variante. Wir führen ein Eschenholz-Modell in drei unterschiedlichen Größen, das nach der Nutzung leicht zusammengelegt ist und hochkant in jeder Ecke Platz findet.

Hinter der Frage verbirgt sich die berechtigte Sorge, ob Kinder bei ausgelassenem Spiel ein Hängemattengestell zum Kippen bringen und sich verletzen können. Wir nehmen diese Bedenken sehr ernst, können aber vielleicht mit wesentlichen Tipps antworten. Erstens: Es gibt Modelle von höherer oder geringerer Standfestigkeit. Je größer die Berührungspunkte mit dem Boden, desto geringer ist die Kippwahrscheinlichkeit. In unserem Sortiment sind es besonders die klappbaren Ausführungen, die diesem Kriterium entsprechen. Zweitens: Achten Sie immer auf eine ebene Fläche. Vermeiden Sie abschüssiges und buckliges Terrain. Darüber hinaus können Sie etliche Gestelle wie etwa unsere bogenförmigen zusätzlich mit Bodennägeln fixieren. Drittens: Machen Sie Ihre Kinder darauf aufmerksam, dass das Schaukeln nicht übertrieben werden darf. Das wird meistens akzeptiert, weil Kinder schnell merken, dass eine Hängematte mit Gestell viel mehr als nur eine Schaukel ist.



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